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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Allgemeine Angebots-, Verkaufs- und Lieferbedingungen  für gebrauchte Maschinen


§1 Geltung der Bedingungen

Die Lieferungen, Leistungen und Angebote der TWD GmbH erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Gegenbestätigungen des Bestellers unter Hinweis auf seine Geschäfts- bzw. Einkaufsbedingungen wird hiermit widersprochen.

§2 Angebote und Vertragsabschluss

1. Die Bestellung gilt erst dann als angenommen, wenn sie von uns per Rechnungsausstellung und/ oder Auftragsbestätigung bestätigt wird, bis dahin gilt unser Angebot als unverbindlich. Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

2. Nebenabreden, Änderungen, Ergänzungen und/oder sonstige Abweichungen von den vorliegenden Geschäftsbedingungen sind nur gültig, wenn die TWD GmbH insoweit ihr Einverständnis erklärt hat. Derartige Vereinbarungen sind schriftlich zu treffen.

3. Angaben in Angeboten und/oder Auftragsbestätigungen der TWD GmbH, die auf einem offensichtlichen Irrtum beruhen, namentlich einem Schreib- oder Rechenfehler, verpflichten die TWD GmbH nicht. Vielmehr gilt die offensichtlich gewollte Erklärung.

4. Die Angebotsunterlagen, Zeichnungen, Beschreibungen, Muster und Kostenvoranschläge der TWD GmbH dürfen ohne dessen schriftliche Genehmigung weder weitergegeben, veröffentlicht, vervielfältigt noch sonst wie Dritten zugänglich gemacht werden. Auf Verlangen sind die Unterlagen ohne Zurückhaltung von Kopien zurückzugeben.

§3 Preisstellung

1. Die Preise schließen die gesetzliche Umsatzsteuer nicht ein.

2. Die Preise verstehen sich ohne die Kosten für Verpackung und Fracht. Unsere Preise gelten, je nach unserer Wahl, ab unserem Lager oder ab Standort der Maschine.

3. Soweit zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem und/oder tatsächlichem Lieferdatum mehr als sechs Monate liegen, gelten die zur Zeit der Lieferung oder der Bereitstellung gültigen Preise der TWD GmbH; übersteigen die letztgenannten Preise die zunächst vereinbarten um mehr als 10%, so ist der Besteller berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

§4 Zahlungsbedingungen

1. Wenn nicht anders vereinbart gilt Zahlung per Vorauskasse / Vorabüberweisung oder Barzahlung bei Abholung.

2. Die Ablehnung von Schecks oder Wechseln behält sich der Unternehmer ausdrücklich

vor. Die Annahme erfolgt stets nur erfüllungshalber. Diskont- und Wechselspesen gehen zu

Lasten des Bestellers und sind sofort fällig.

 

3. Wenn dem Unternehmer Umstände bekannt werden, die die Kreditwürdigkeit des

Bestellers in Frage stellen, dieser insbesondere einen Scheck nicht einlöst oder seine

Zahlungen einstellt, ist der Unternehmer berechtigt, die gesamte Restschuld fällig zu stellen,

auch wenn er Schecks angenommen hat. Zudem ist der Unternehmer in diesem Fall

berechtigt, Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen zu verlangen.

 

4. Stellt der Besteller seine Zahlungen endgültig ein und/oder wird ein Konkursverfahren über

sein Vermögen oder ein gerichtliches oder außergerichtliches Vergleichsverfahren

(„Insolvenzverfahren") beantragt, so ist der Unternehmer auch berechtigt, von dem noch

nicht erfüllten Teil des Vertrages zurückzutreten.

 

5. Der Unternehmer ist berechtigt, trotz anders lautender Bestimmungen des Bestellers

Zahlungen zunächst auf dessen ältere Schulden anzurechnen. Der Unternehmer wird den

Besteller über diese Art der erfolgten Verrechnung informieren. Sind bereits Kosten und

Zinsen entstanden, so ist der Unternehmer berechtigt, die Zahlung zunächst auf die Kosten,

dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung anzurechnen.

 

6. Gerät der Besteller in Zahlungsverzug, so ist der Unternehmer berechtigt, von dem

betreffenden Zeitpunkt ab Verzugszinsen in Höhe von 1% über dem jeweils gültigen

Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen (siehe § 288 Abs. 1 BGB n. F.). Die

Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugschadens des Unternehmers bleibt

vorbehalten. Dem Besteller bleibt es in den vorbezeichneten Fällen unbenommen, einen

geringeren Schaden nachzuweisen, der dann maßgeblich ist.


7. Die Aufrechnung seitens des Bestellers ist ausgeschlossen, soweit es sich nicht um

rechtskräftige festgestellte oder vom Unternehmer nicht bestrittene Gegenforderungen handelt.

§5 Lieferzeiten

1. Liefertermine oder Fristen, die verbindlich oder unverbindlich vereinbart werden können, bedürfen der Schriftform. Verbindlichkeit ist nur dann gegeben, wenn eine diesbezügliche ausdrückliche Erklärung der TWD GmbH erfolgt ist.

2. Die TWD GmbH hat Verzögerungen und/oder die Unmöglichkeit ihrer Lieferungen und Leistungen nur dann zu vertreten, wenn sie, ihre gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen das Leistungshindernis vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben. Dieser Grundsatz gilt insbesondere bei höherer Gewalt, Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen usw., auch wenn die Hindernisse bei Lieferanten des Unternehmers oder deren Unterlieferanten eintreten. Dementsprechend bleibt die richtige und rechtzeitige Selbstbelieferung des Unternehmers vorbehalten. Die Dauer einer vom Besteller im Falle der Leistungsverzögerung nach den gesetzlichen Vorschriften zu setzenden Nachfrist wird auf vier Wochen festgelegt, die mit Eingang der Nachfristsetzung beim Unternehmer beginnt.

§6 Lieferung/Gefahrenübertragung

1. Die Art der Lieferung bzw. Selbstabholung ist zwischen Verkäufer und Käufer abzusprechen. Die Kosten der Lieferung trägt in jedem Fall der Käufer.

2. Die Gefahr geht auf den Besteller über, sobald die Sendung an die den Transport

ausführende Person übergeben worden ist oder zwecks Versendung das Werk des

Unternehmers verlassen hat. Wird der Versand auf Veranlassung des Bestellers verzögert

oder nicht ausgeführt, geht die Gefahr mit der Meldung der Versandbereitschaft auf ihn

über.

 

3. Auf Wunsch des Bestellers werden Lieferungen in seinem Namen und auf seine Rechnung versichert.

 

§7 Eigentumsvorbehalt

1. Bis zur Erfüllung aller Forderungen, die dem Unternehmer aus jedem Rechtsgrund gegen

den Besteller zustehen, behält sich der Unternehmer das Eigentum an den gelieferten

Gegenständen vor (Vorbehaltsgegenstände).

 

2. Der Besteller ist verpflichtet, Pfändungen der Vorbehaltsgegenstände dem Unternehmer

unverzüglich schriftlich anzuzeigen und die Pfandgläubiger vom Eigentumsvorbehalt zu

unterrichten. Der Besteller ist nicht berechtigt, die ihm unter Eigentumsvorbehalt gelieferten

Gegenstände - außer in den Fällen der folgenden Ziffern - zu veräußern, zu verschenken, zu

verpfänden oder zur Sicherheit zu übereignen.

 

3. Erfolgt die Lieferung für einen vom Besteller unterhaltenen Geschäftsbetrieb, so dürfen die

Gegenstände im Rahmen einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung weiterveräußert

werden. In diesem Fall werden die Forderungen des Bestellers gegen den Abnehmer aus

der Veräußerung bereits jetzt an den Unternehmer abgetreten. Bei Weiterveräußerung der

Gegenstände auf Kredit hat sich der Besteller gegenüber seinem Abnehmer seinerseits das

Eigentum vorzubehalten. Die Rechte und Ansprüche aus diesem Eigentumsvorbehalt

gegenüber seinem Abnehmer tritt der Besteller hiermit an den Unternehmer ab.

 

4. Erfüllt der Besteller seine Verpflichtungen gegenüber dem Unternehmer nicht oder nicht

pünktlich und/oder wirkt er in unzulässiger Weise auf die unter Eigentumsvorbehalt

gelieferten Gegenstände ein, so kann der Unternehmer unbeschadet des ihm zustehenden

Anspruchs auf Erfüllung des Vertrages die Gegenstände herausverlangen, sofern eine dem

Besteller zur Erfüllung seiner Verpflichtungen gesetzte angemessene Frist erfolglos verstrichen

ist. Hat der Besteller den Vertrag erfüllt, so hat der Unternehmer die Gegenstände

zurückzugeben. Die vorstehende Regelung gilt nicht für Abzahlungsgeschäfte, die dem

Verbraucherkreditgesetz unterliegen.

§8 Mängelhaftung

1. Gebrauchte Maschinen werden von uns in dem Zustand verkauft, in welchem sie sich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses befinden und gelten bereits mit beendeter Besichtigung, Abholung oder Verladung unter Ausschluss jeglicher Mängelhaftung und Schadensersatzpflicht als bedingungsgemäss abgenommen und genehmigt. Andere Vereinbarungen bedürfen unbedingt der Schriftform.

 

2. Ist die vom Unternehmer erbrachte Leistung bzw. der Liefergegenstand mangelhaft

und/oder es fehlen zugesicherte Eigenschaften, darf der Unternehmer nach seiner Wahl und unter Ausschluss sonstiger Gewährleistungsansprüche des Bestellers Ersatz liefern oder nachbessern. Mehrfache Nachbesserungen sind zulässig.

 

3. Schlägt die Nachbesserung oder die Ersatzlieferung nach angemessener Frist fehl, kann

der Besteller nach seiner Wahl Herabsetzung des Preises oder Rückgängigmachung des

Vertrages verlangen.

4. Mängel sind innerhalb von fünf Werktagen in Schriftform anzuzeigen.

 

§9 Verbindlichkeit des Vertrages

Der Vertrag bleibt auch bei Unwirksamkeit einzelnder Bestimmungen hinsichtlich seines übrigen Inhalts verbindlich. Die ausschliessliche Anwendbarkeit des deutschen Rechts wird mit ausländischen Käufern vereinbart.

§10 Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Teilnichtigkeit

 

1. Für diese Geschäftsbedingungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen

Unternehmer und Besteller gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

2. Soweit der Besteller Vollkaufmann („Kaufmann") im Sinne des Handelsgesetzbuches,

juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist

der Geschäftssitz der TWD GmbH ausschließlicher Gerichtsstand für alle

sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten.

 

3. Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so

wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen und Vereinbarungen zwischen Unternehmer und Besteller nicht berührt.